Großmütterkreis der Externsteine Hüterinnen des Friedensbündels
Friedensbündel - Tata Pedro 2021
Dank und Ehre dem Mayaältesten Tata Pedro vom Atitlan See in Guatemala - Juni 2021 Es erstaunt immer wieder, welche Wege das Leben findet, um seine Geschichten zu schreiben. So ist es allein schon erstaunlich, dass Tata Pedro der Ursprung unseres Friedensbündels ist - entstanden am Atitlan See, gewidmet dem Frieden. Zunächst wanderte das Bündel zu Großmutter Flordemayo nach New Mexico, von ihr zu ihrer Freundin Sara Annon ebenfalls in New Mexico und Sara Annon brachte es schließlich nach Deutschland zu den Großmüttern. Manchmal „rief“ Tata Pedro oder der Atitlan See die eine und andere von uns, doch es war bis dato nicht zu verwirklichen, dem Ruf zu folgen und nach Guatemala zu reisen. Dann in diesem Jahr 2021 auf einmal ein Anruf aus Guatemala von Alicia Kusumitra, die uns zum Summit „Die weibliche Kraft kehrt zurück“ einlud. Und im Gespräch stellte sich heraus, dass sie direkt am Atitlan See lebt und Tata Pedro kennt! So konnten wir gar nicht anders, als einem Interview zustimmen. An dem Tag, als dieses online ging, bekamen wir von Alicia die Nachricht, dass Tata Pedro ins Reich der Ahnen hinüberging. Das hat uns alle sehr berührt. So wurde über Alicia noch einmal eine menschliche Brücke zu ihm, den Mayas, dem See gebaut. Das Friedensbündel begleitet uns jetzt schon viele Jahre. Es schenkte viel Segen und brachte uns auch die eine und andere Herausforderung zum Wachsen. Wir möchten Tata Pedro, der ein kraftvoller Hüter des alten Wissens war, der dem Rat der Wanderer für den Frieden und dem Ältestenrat der Maya angehörte, von Herzen danken. Er war überall auf der Welt unterwegs, um die Botschaften von Liebe und Frieden zu verbreiten. Alicia Kusumitra schreibt:„Er war ein großer Tata und Weisheitslehrer und ich bin dankbar, dass wir sogar bei ihm Zuhause eingeladen waren. All das, was er mir dort 2012 erzählte, habe ich aufgeschrieben und teile es sehr gerne hier mit dir. Es ist so unglaublich wichtig für diese Zeit des Wandels! Anfang Juni 2012 unternahmen wir einen Ausflug nach San Pedro la Laguna. Wir besuchten Tata Pedro, einen Mayaältesten, der dem Rat der Wanderer für den Frieden und ebenfalls dem Ältestenrat der Maya angehört. Tata Pedro war ein hoch respektierter Ältester in der Region. Er setzte sich für die Rechte der Maya ein und unterrichtete in den Schulen über die Kosmovision und die Spiritualität der Maya.Er sprach mit uns über die Zeit des Wandels. Er sagte:„ Änderungen werden kommen und wir müssen bereit für sie sein.“g Tata Pedros Mission war es, die Menschheit zu vereinen, denn er glaubt fest daran, dass wir alle Eins sind. Der Mayagruß In Lak´Lech“, der die Bedeutung hat Ich bin du und du bist ich“ sagt genau dieses aus. Tata Pedros größter Wunsch war es, die Spiritualität der Maya, die Vision der Einheit und des Friedens auf der ganzen Welt zu verbreiten.Tata Pedro war ein Zahorin er sprach zu den Spirits des Wassers, der Erde, der Berge, Wälder und Tiere. Sein Mayazeichen war Jun Imox. Imox ist die Kraft des Wassers. Er hatte eine besonders starke Verbindung zum Atitlán See. Wenn es dem See nicht gut ging, ging es auch Tata nicht gut. Tata Pedro ist über 80 Jahre alt geworden. Als er geboren wurde, trennten sich seine Eltern und er wuchs bei seinen Großeltern auf. Als er sieben Jahren alt war, brachte sein Großvater ihn zu einem heiligen Mayaaltar und sagte ihm, dass es seine Mission wäre, ein Ajq´Lij Mayaschamane - zu sein. Er begann von den Nahuales zu träumen, zuerst von dreizehn, dann auch von den übrigen sieben. Seine Frau verstarb bereits 1988, sie hatten dreizehn Kinder zusammen, vier verstarben. Tata Pedro sagte uns in unserem Gespräch, dass die Welt sich ändern wird. Der 21.12.2012 wäre das Ende eines Zyklus, aber nicht das Ende der Welt. Wir sollten positiv denken, Liebe verbreiten und den Planeten beschützen anstatt ihn zu vergiften, ansonsten könnte es zu Zerstörungen kommen. Tata fuhr fort, dass es im neuen Zyklus der Fünften Sonne mehr Verständnis, Frieden und mehr Liebe geben wird. Die Welt wird sich nur für jene ändern, die ihr Bewusstsein erweitern möchten, die mehr über das alte Wissen erfahren wollen. Denn dieses ist in uns, wir müssen es nur wieder erwecken. „Die Veränderungen auf dem Planeten werden nicht von heute auf morgen passieren,“ erzählte Tata weiter, „aber wenn wir weiterhin Zeremonien halten und so die Türen öffnen, werden sich mehr und mehr Menschen ändern, weil sie sich ändern wollen. Wir müssen unsere Herzen öffnen, unser Bewusstsein erweitern. Er betonte, wie wichtig es ist, zu glauben und zu vertrauen, keine Zweifel und Ängste zu haben. Denn diese machen uns krank. Tata warnte uns auch noch einmal, wie nötig es ist, die Verschmutzung von Mutter Erde zu stoppen. „Die Energie ist nun sehr stark. Das Wetter spielt verrückt. Die Sonnenstrahlen ändern das Wetter. Das sind die Energien, die wir jetzt fühlen, diese Veränderungen auf unserem Planeten, radikale Veränderungen des Wetters. Wir müssen ein Gleichgewicht mit der Sonne und dem Planeten finden und die Verschmutzung stoppen, denn die Sonnenstrahlen können uns sowohl Leben, als auch Tod bringen.“ Gleichzeitig warnte Tata Pedro auch vor den Regierungen, die uns abhängig halten wollen. Wir sollten keine Zweifel mehr haben, versuchen unsere Gedanken positiv zu halten und den spirituellen Weg gehen. „Die Guten sind nun mehr. Die Regierungen werden nicht gewinnen.“ Er sagte ebenfalls: Wenn wir die Sonne im Norden aufgehen und im Süden untergehen sehen, müssen wir vorbereitet sein. Ich sage nicht, dass das passieren wird, aber es könnte möglich sein, denn dieses ist der Moment in dem Veränderungen geschehen.“ Noch einmal sagte er, dass mehr Liebe, mehr Einheit, Verständnis und Freundschaft im neuen Zyklus herrschen wird. Das alte Wissen, das Bewusstsein der alten Kulturen wird zurück kehren. Es ist wichtig, uns selbst von Ängsten zu befreien und so die Liebe in uns zu entwickeln. Damit können wir der ganzen Menschheit und Mutter Erde helfen.