Großmütterkreis der Externsteine Hüterinnen des Friedensbündels
Impressionen 2021
Rückblick Frühlingsfeier 2021  Pilgerwanderung auf dem ’Drachenrücken‘.  ‘ Auf dem Zaun‘ gehend im Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Himmel und Erde, Licht und Dunkelheit. Schönheit erkennend, Dankbarkeit pflegend, Wunden sehend und spürend Heilung empfangen, so gingen wir unseren Weg. Umarmten das sich  Zeigende und bejubelten das Leben. Danke Gaia für die Fülle des Erlebten in Dir, auf Dir und mit Dir! Unter deinen wundervollen, riesigen Fichten saßen wir und wirkten, atmende, lichtvolle Fäden zu allen Lebewesen auf dem Rücken ‚der Bärin‘, ‚des Drachens‘, der … Wir fühlten und empfingen in der Stille der Erde Kraft, Frieden und Segen. Wir brachten Geschenke, Lieder, Worte und Tänze zu den verschiedenen Plätzen, Bäumen, Steinen, die uns riefen. Das stärkste Bild, das in meiner persönlichen Erinnerung jetzt präsent ist, entstand im Schlussakkord der Pilger-Wanderung an ‚unserem Birkenhain‘ (bisheriger Zeremonialplatz mit Blick auf die Externsteine.) Die damit verbunden Erkenntnis lautet: Gebete des Herzens erhört das Universum oft umgehend! Kaum hatten wir im Gebet den Kreis unseres langjährigen Wirkens an den Steinen gerufen und um Unterstützung für seinen Fortbestand gebeten, erschollen während des Singens und Trommelns Echo-Rufe aus den Hainen der Umgebung. Es erschienen liebe Menschen und vertraute, fröhliche Gesichter, sodass sich unser Kreis verdoppelte. Wir feierten gemeinsam weiter und besuchten tanzend einen weiteren Zeremonialplatz, von dem aus wir dann zum See wanderten und dort mit dem Wasser-Lied einen gemeinsamen Abschluss fanden. Welch eine Choreografie durch das Leben selbst! Ein gefügtes Wirken unter dem Schutz der segensreichen Kräfte von Himmel und Erde.  Die Stille, die Quelle selbst hat sich uns offenbart! Mein Herz fließt über und singt DANKE! DANKE! Danke an alle im Kreis, im Reigen vor Ort und ‚da draußen´!  Und genau JETZT beim Schreiben des Textes erlebe ich wieder eine Gleichzeitigkeit (kosmische Fügung).Meine CD von Gila Antara singt gerade …Sie sind alle hier, die auf die wir warten, sie sind hier…Komm‘ erinnere dich…sie sind ALLE hier, die auf die wir warten sie sind hier!...  UND GAIA LÄCHELT in mir: “YES MY DEAR!!”  Liebevolle Grüße und ein dickes Dankeschön nochmal an alle Mit-TänzerInnen! GM Sabine  Fotos: Großmutter Cora  Großmutter Cora berichtet über ihre Eindrücke zur Feier der Sommersonnenwende 2021: So malerisch wie zur Sommersonnenwende 2021 habe ich die Externsteine noch nie gesehen. Die blühende Iris am Ufer, die klare Luft, der spiegelnde See – wunderschöne Eindrücke.               Fotos: Großmutter Cora Ich nahm die Farbe „GRÜN“ mit auf unsere Corona conforme Wanderung um den See. Ein Blatt vom Großen Ampfer, der auf der Wiese hinter den Birken neben meinen Füßen wuchs, nahm ich alsSinnbild mit.Als wir im Steinbruch waren, war das Blatt komplett verwelkt - und kurze Zeit später verschwunden. So sah ich mich nach einem widerstandfähigeren Ersatz um, und siehe da: Direkt neben mir stand eine kleine Stechpalme. Ihre neuen Triebe strahlten in einem leuchtenden Grünton. Diese Pflanze heißt auf Englisch „Holly“. Der Name ist verwandt mit dem Wort „holy“, also heilig. Als Blütenessenz heilt ihre Blüte Schwierigkeiten zu den Themen „Liebe, Hass und Eifersucht“ – kollektive Themen, die gerade jetzt der Heilung bedürfen. Die Essenz bringt bedingungslose Liebe und Selbstliebe zu uns.  Als wir in der Nähe der Quelle waren, fielen mir zwei ineinander verschlungene Bäume auf, die mit ihren Zweigen eine Figur wie einen Bilder-Rahmen bildeten. Trotz der Nähe zur Quelle, also zu Wasser, standen etliche abgestorbene Nadelbäume in Sichtweite. Ist es also nicht nur der Wassermangel, die Dürre, die unsere Bäume tötet und ihre Widerstandkraft gegen Schadinsekten schwächt? Die verstorbene indigene Großmutter Agnes war mit ihrer Verbundenheit zur Kraft des Wassers sehr präsent.  Ich machte mich allein auf den Weg direkt am Wasser des Sees entlang. Dieser schmale Pfad führte mich vorbei an einer Stelle, wo Menschen nackt im See badeten. Eine Frau lag in aller Unschuld nackt auf einem Felsen in der Sonne und ließ sich trocknen und wärmen. Dies Bild erinnerte mich daran, dass die Menschheit das Paradies verließ, als die Menschen begannen, sich ihrer Nacktheit zu schämen. Auf meinem Weg hinein in die Felsengrotte fiel mir ein Baum auf, der direkt auf einem Felsen wuchs und seine Wurzeln wie lange Beine über die Felskante baumeln ließ, um sich von Mutter Erde nähren und mit Wasser versorgen zu lassen. Den habe ich fotografiert. Ein erstaunliches Wesen.  Die Felsgrotte selbt hatte offensichtlich ein Mensch als Müllablage missbraucht. Eine schwarze Anti-Corona-Stoffmaske lag auf dem Boden. Abschied von Corona? Ich hoffe es. Ich steckte sie in meinen Rucksack, um sie später zu entsorgen. Außerdem fand ich ein kleines rot glitzerndes Herz auf dem Boden. Erst wollte ich es auch als Müll abtun. Dann aber gefiel mir seine Symbolik, und ich legte es zusammen mit dem Holly Zweig auf einen kleinen Felsvorsprung. Zum Abschluss sang ich für diesen Ort das Lied: „Erde, meine Mutter, Himmel, mein Vater. Erde, Wasser, Feuer und Luft Ich Bin“gWieder zurück auf der Wiese, bereit, unsere Farben zu tanzen, freute ich mich über das von Großmutter Sabine gesungene Lied von Gila Antara, das ebenfalls den Tanz der 4 Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft besingt.  Besonders gefreut habe ich mich über die Frauen (und Milan mit seinem Digeridoo), die „zufällig“g uns begegneten und unser Wirken mit großzügigen Spenden unterstützt haben. Verarmte Menschen am Atitlan See in Guatemala, mit dessen Kristallen unser Friedensbündel bestückt ist, werden einen großen Teil dieser Gaben erhalten. Mein Herz nachhaltig berührt hat eine junge Frau, die, ohne je von uns gehört zu haben, sichunserer pilgernden Wanderung um den See anschloss, aus Freude, verwandte Seelen getroffen zu haben.
Liebe `MitTänzerInnen` der Herbst-Tagundnachtgleiche 2021 , in mir schwingt immer noch die lichtvolle und nährende Energie unserer gemeinsamen Feier. Alles dürfte sein, Licht und Schatten tanzten miteinander, unterstützt vom Feld kraftvoller Lichtwesen. Schon im anfänglichen Trommeln und Begrüssen zeigten sich mir in der geistigen Schau die Bärinnenenergie und ein anderes Wesen erschien zu meiner großen Überraschung: Direkt aus unserem geschmückten Zentrum in Verbindung mit unserem Friedensbündel stieg eine lichtvolle, regenbogenfarbene Gestalt auf und tanzte in unserer Mitte, über und um uns. Europäisch ist ihr Name vergessen, in Australien heißt sie die Regenbogenschlange, in den Amerikas ist sie bekannt unter Kukulkan oder Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange. Sie brachte eine grosse Kraftwelle mit sich. Ich empfand sie als Gruß von Tata Pedro aus den Lichtreichen. Er erschien mir auch immer wieder im Geist, als lichtvolles Ahnenwesen, während der gesamten Zeremonie. Ich bin tief erfüllt mit Dank an ihn und alle lichtvollen Kräfte, die unsere Feier auf so wunder-volle Weise begleitet und beschützt haben. Danken möchte ich auch den Tierkräften der Bärin, dem Hirsch, dem Wolf und der Eule. Es ist immer wieder berührend, wenn sie der Einladung und unserem Bitt-Ruf folgen und sich so kraftvoll einbringen, wie während unserer `Reise`. Dies ist ein großes Geschenk! Es ist nicht `machbar`, es entzieht sich unserem Willen, das ist die Kraft der Verbundenheit in FREIHEIT. Menschlicher Wille ist sehr beschränkt und selten erlöst von egoistischen Absichten!Wer dies nicht wahr habe will, lese bitte `Der Zauberlehrling‘. Berührt hat mich auch unser Tanz und seine Überbringerin. Die kindliche Kraft und Unschuld erinnerten mich an Auka Rita, die für immer in unseren Herzen ist und uns nun auch aus den Anderen Welten als Ahnin begleitet und inspiriert.Meinen Dank schicke ich noch einmal allen Kräften und euch, die ihr mitgefeiert habt. Großmutter Sabine
Rückblick Herbst-Tagundnachtgleiche von Großmutter Cora Aus diesem bewegenden Ritual möchte ich einige Erlebnisse herausgreifen, die mich besonders bewegt haben. Die Einstimmung nicht nur Begrüßung auf die Felsen, angeleitet und inspiriert durch Großmutter Annette, war eines davon. Später haben wir uns darüber ausgetauscht, was wir „in“ den Felsen wahrgenommen haben. Jede von uns nahm andere Dinge wahr – und doch hat jede von uns „in“ den Felsen wahrgenommen. Ich hatte ein Bild von einem Meeresboden mit dem darüber befindichen, in kleinen Wellen bewegten Wasser mit seinen Lichtreflexen. Dann erhob sich der Meeresboden und richtete sich in die Senkrechte auf. Die hoch aufragenden Felsen entstanden in einer Bewegung aus der Waagerechten in die Senkrechte. So war ich präsent in der Geburts-Stunde der Felsen, die uns so unveränderlich und unbeweglich erscheinen. Und doch verändern und bewegen sie sich in einem anderen Zeit-Empfinden als dem unseren. Auch sie wurden geboren, sind aufgewachsen, haben viel erlebt, und eines Tages werden sie zu Staub zerfallen sein, wie unsere eigenen Körper – in einem anderen Zeitablauf. Die indigenen Menschen wussten, dass auch die Steine Bewusstsein und Erinnerungen haben. Sie nannten und nennen sie die „Stein-Leute“. Bewegend war auch, in das Einheits-Bewusstsein mit den Tieren einzutauchen zu brummen wie eine Bärin, zu heulen wie eine Wölfin, zu schnüffeln wie sie, das Geweih abzuwerfen wie ein Hirsch, der sich auf den Winter vorbereitet. Wir wurden dazu inspiriert von Großmutter Sabine. Das Hawaiianische Vergebungs-Ritual Hoo Pono Pono, das von unserer in Hawaii ausgebildeten Unterstützerin Stefanie angeleitet wurde, war für mich einer der Höhepunkte. Viele Menschen haben in der zurückliegenden Zeit außergewöhnliche Dinge erlebt sind durch außergewöhnliche Zeiten geprägt worden. Viele hatten und haben Schwierigkeiten damit, in ihr inneres Gleichgewicht zu kommen und darin zu bleiben. Die Tagundnachtgleiche, besonders die des Herbstes, ist eine Zeit, die uns auffordert, angesichts schwindenden Lichtes und heraufziehender Dunkelheit in unserer Mitte, im Gleichgewicht zu bleiben. Uns nicht von unseren Ängsten vor der Dunkelheit auffressen zu lassen, sondern in die Annahme dessen zu gehen, was gerade ist. Unserer eigenen Dunkelheit, der Dunkelheit in Anderen, zu vergeben, dass sie uns oft unangenehm erscheint. Und im Vertrauen zu bleiben auf die Wiederkehr des Lichtes in uns und der Welt. Diese Annahme dessen, was gerade ist, strahlt für mich Großmutter Sigrun in besonderer Weise aus. In diesem Zusammenhang möchte ich Meister H. ehren, mit dem Hoo Pono Pono auszutauschen ich die Ehre hatte. Er selbst fühlt sich wohl nicht als Meister, aber ich fühle es in ihm. Er kam zu uns wie schon so oft aus Frankfurt, mit dem Fahrrad. Das sind fast 300km pro Strecke. Früher war er für mich der Repräsentant der männlichen Urkraft, des „Naturburschen“, denn so kleidete er sich. Diesmal erlaubte er sich, einfach nur als schwacher Mensch in unserer Mitte zu sein. Mit seinem faltbaren Doppel-Stuhl dazu einladend, an seiner Seite zu sitzen. Er hatte die Stärke, seine Schwäche zu zeigen und sich von unserem Austausch stärken und berühren zu lassen. Er hatte sich auf diesen langen, beschwerlichen Weg gemacht, um trotz größter gesundheitlicher Herausforderungen bei uns zu sein. Er hat sich auf diese Herausforderungen eingelassen. Ich hoffe, er hat sich von meinen Erfahrungen berühren lassen, wie beglückend es sein kann, sich auf den eigenen Heilungsweg zu begeben, nachdem die Gesellschaft dich als „arbeitsuntauglich“ weggeworfen hat und du scheinbar zu einer Nummer geworden bist, zu einer medizinischen Diagnose, die versucht, dich als „du bist XXX“ abzustempeln und zu den Akten zu legen. Ich hoffe, er ist nach diesem Abenteuer bei uns an den Externsteinen gut wieder nach Hause gekommen körperlich und seelisch. Meister H., ich verneige mich vor dir und segne dich. Wo Verletzung anerkannt wird, gibt es Heilung. (Veröffentlichung mit Einwilligung von Meister H.) Auch andere Menschen zeigten sich in ihrer Verletzlichkeit. Wir haben sie unterstützt, so gut wir es konnten. Und ich hoffe auf Vergebung, wo Unterstützung nicht so gut gelungen ist, wie vielleicht mancher Mensch gehofft oder erwartet hat. Es ist an jedem und jeder von uns, um Unterstützung zu bitten, sie zu suchen, zu finden und dann auch anzunehmen oder sie auch abzuweisen, wenn sie uns nicht wirklich stärkt. Es ist unsere Entscheidung, wie wir mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Und jede Entscheidung geht mit einer Erfahrung einher. Für mich persönlich waren die Wildblumen-Samen ein Herzens-Anliegen. Sie zeigen uns die Gleichzeitigkeit des Erblühens, des Vergehens und des Samen-Säens für die Neue Zeit, in der der Same wieder neues Leben hervorbringen kann. Während sie noch blühen, bringen sie schon Samen hervor und verstreuen ihn großzügig, ohne zu wissen, ob er jemals aufgehen wird. Ich danke sehr den Menschen, die Wildblumen Samen mitgebracht haben und auf diese Weise dafür gesorgt haben, dass die Samen an neuen Orten zu Blumenwiesen werden und der Insektenwelt dienen können. Auf dem Hinweg zu den Steinen sah ich das Indische Springkraut am Wegrand. In seiner Vielzahl ist es neu hier und doch lange bekannt. Ein paar der Blüten zierten unsere Mitte, gepflückt von Großmutter Helga. Ich selbst hatte am Vortag dankbar ein paar Samen verzehrt sie sind sehr sättigend und nährend, auch wenn man sie einfangen muss, bevor sie davon springen. Als Bach-Blüten-Essenz ist die Information ihrer Blüten in den Notfall-Tropfen „Rescue Remedy“g enthalten. Sie machen uns gelassen und bringen uns in die innere Ruhe und Mitte. Sehr hilfreich, wenn wir uns gestresst und rappelig fühlen. Wenn wir innerlich herumspringen wie Rumpelstilzchen in dem Märchen. Lasst uns sie ehren in diesen Zeiten innerer Spannungen, wo ein „falsches“g Wort oder eine „falsche“g Entscheidung uns zum Explodieren bringen kann wie eine Berührung der Samenkapsel die Samen explosionsartig heraus springen lässt aus den Früchten des Springkrautes. Der Segen von Mutter Natur sei mit uns allen. Danke.